Schädlinge im Garten: Pflanzen vor Ungeziefer schützen!

 

Nahaufnahme Rose Tropfen

 

Jeder Gartenliebhaber kennt folgendes Problem – das kleine grüne Glück Ihres Heimes befreien Sie nahezu täglich von Unkraut; Ihre Pflanztröge sind solide platziert und die Blumen wurden eingesetzt. Was könnte den inneren Frieden von Ihnen und Ihrem Garten jetzt noch stören? Richtig, Insekten. Oder genauer betrachtet die jenigen Krabbler, die sich an Ihrer Blütenpracht vergehen. Was Sie dagegen tun können und auf welche Weise Sie in Ihrem Fall bestenfalls bei der Schädlingsbekämpfung vorgehen erfahren Sie in diesem Ratgeberartikel.

 

Den Schädling identifizieren.

 

Zu nächst sollten Sie ganz genau beobachten, welche Krabbler für Stress unter Ihren Blumen sorgen. Die üblichen Verdächtigen in dieser Hinsicht sind erfahrungsgemäß Blattläuse und Schnecken. In speziellen Fällen sorgen auch weniger bekannte Insekten für Probleme, doch dies dürfte den deutlich überwiegenden Teil der Gartenliebhaber nicht betreffen. Die Bekämpfungsmaßnahmen sollten Sie je nachdem, welcher Schädling innerhalb Ihres Garten die Konflikte verursacht, anpassen.

 

Die verwüstenden Spuren, die hungrige Schnecken hinterlassen, sind für Blumenliebhaber unübersehbar. In ihrer scheinbar unsättigbaren Fresssucht zerstören Sie ganze Stauden im Handumdrehen. Wenn Sie also viele Löcher in Ihren Pflanzen bemerken und darüber hinaus auch die ein oder andere Schleimspur an Ihren Blumen erkennbar ist, können Sie sehr schnell identifizieren, wer in Ihrem Garten für Ärger sorgt. Bei Blattläusen lassen sich ähnliche Symptone feststellen – auch sie werden Ihre Pflanzen ruck zuck wie schweizer Käse aussehen lassen. Da diese in den meisten Fällen im Schwarm angreifen, können Sie den Befall ebenfalls sehr leicht feststellen. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, wie Sie gegen die Schädlinge vorgehen können.

 

Tipps gegen Schnecken.

 

Ich habe mich innerhalb dieses Portals bereits sehr oft als Naturliebhaber präsentiert. Selbstverständlich halte ich mich auch bei der Schädlings – “Bekämpfung“ an meine persönlichen moralischen Prinzipien. Deswegen mache ich mir den natürlichen Appetit eines anderen Tieres – des Igels – zu Nutze. Dieser ernährt sich in der Tat hauptsächlich von Insekten, und macht auch vor Schnecken keinen Halt. Wenn ich mein weiträumiges Gartengrundstück so naturverbunden wie nur möglich gestalte und mit diesem sogar Igel anlocken kann, bestätigt dies meine Leidenschaft der Naturnähe.

 

Schnecke Grafik

 

Allerdings weiß ich, dass nicht jeder meiner Leser über ähnliche Voraussetzungen hinsichtlich der Grundstücksgröße verfügt. Dementsprechend präsentiere ich Ihnen nun weitere Tipps, um die schleimigen Schelme zu verjagen. Ein bekannter Hobbygärtner verwendet Sägemehl, um seine Pflanzen vor Schneckenangriffen zu schützen. Denn Schnecken meiden in der Tat rissige, stopplige und borstige Untergründe, da Sie sich auf diesen nicht wohl fühlen oder sich gar verletzen können. Mein Gartenfreund nimmt also einen Eimer voller Sägemehl und verteilt dieses Rings herum um seine Beete. Dass dieser Tipp nur funktioniert, wenn Sie Blumen nicht innerhalb eines Pflanzkübels, sondern frei in einem Beet anbauen, ist selbsterklärend.

 

Schneckengift muss nun wirklich nicht sein: Anbei eine sehr gute Lösung für den Umgang mit den Schleimern von marktcheck!

 

 

Allerdings sind Zierpflanzen vor allem in gerade dieser freien Umgebung anfällig für Schädlingsangriffe – wer einen Pflanztrog, beispielsweise aus Fiberglas als Grundlage für seine Blütenpracht verwendet, hat es eher selten mit Schnecken zu tun. Natürlich wird es ab und an vorkommen, dass ein Exemplar möglicherweise an Ihrem Pflanzkübel hochklettert, falls Sie sich für dieses Modell entscheiden und sofern dieser im Außenbereich Ihres Grundstückes platziert wird, und vielleicht ein oder zwei Löcher in die Blätter frisst. Dementsprechend sollten Sie sich täglich etwas Zeit nehmen, um zu kontrollieren, ob die Pflanzen, welche innerhalb eines Pflanztrogs aufwachsen, von Schädlingen befallen sind, um gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Blattläuse, welche im nächsten Abschnitt thematisiert werden, sind im Vergleich zu Schnecken häufiger innerhalb von Blumen in Pflanzkübeln anzutreffen.

 

Tipps gegen Blattläuse.

 

Die wohl lästigsten Schädlinge, welche Ihrer Blütenpracht schaden können, sind in der Tat Blattläuse. Ich persönlich erinnere mich noch einen meinen ersten Kontakt mit den Krabblern – die Blumentöpfe der Nachbarin des Hauses, in welchem ich aufgewachsen bin, waren von Ihnen befallen. Interessiert beobachtete ich das wilde Krabbeln im Topf. Dabei konnte ich einem Marienkäfer bei seiner Arbeit zusehen – diese sind nämlich die effizienteste Bekämpfungsmaßnahme der Blattläuse.

 

Das Problem mit Kreativität angehen: Tipps gegen die Blattläuse von Detlef Römisch!

 

 

Außerdem müssen Sie in diesem Fall ebenfalls nicht zu chemischen Mitteln greifen; sie können der Natur freien Lauf lassen. Nun ist selbstverständlich die spannende Frage, wie sie die gepunkteten Schädlingsbekämpfer zu sich locken können. Ein Insektenhotel könnte eine Chance bieten – jedoch ist dieses kein Garant, um Marienkäfer auf sein Grundstück zu holen. Diese suchen sich Ihren Lebensraum natürlich alleine aus, und prüfen diesen nach Faktoren wie potentielle Nahrungsaufnahme und Sicherheit vor Feinden.

 

Marienkäfer können ebenfalls wahre Wunder wirken!

 

Bei einem Blattlausbefall Ihrer Pflanzen ist eine Nahrungsquelle für die nächste Zeit natürlich sichergestellt. Wenn Sie ein paar Wildblumen in Ihrem Gartengrundstück in Ruhe aufwachsen lassen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass bereits einige Marienkäfer in der Nähe sind, recht hoch. Der folgende Tipp klingt vielleicht albern, kann jedoch sehr effektiv sein. Hat sich bis her wirklich kein einziger schwarz gepunkteter Krabbler in Ihre Gartenlandschaft verirrt, so können Sie auch einige Exemplare von einer naheliegenden Wiese umsiedeln.

 

Im Frühling und im Sommer können Sie einen schönen Ausflug gestalten, in dem Sie sich eine Decke als Unterlage mitnehmen und sich auf eine freie, naturbelassene Wiese legen. Beobachten Sie einfach das wilde Treiben um sich herum – ich bin mir sicher, dass sie im Handumdrehen ein paar Marienkäfer entdecken werden. Diese Einzufangen ist allerdings tatsächlich kein Kinderspiel. Am für die Krabbler schonensten wäre es, wenn Sie ein großes, leeres Glas (der Deckel benötigt Luftlöcher!!) für den Fangprozess benötigen.

 

So können Sie der Marienkäferpopulation in Ihrem Garten nachhelfen, indem Sie vielleicht zehn oder zwanzig Exemplare in Ihrer näheren Umgebung wieder in die Natur entlassen. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass ein paar Krabbler die Blattlaus-Nahrungsquelle Ihrer Zierpflanzen benutzen. Ein einziger Käfer kann übrigens ausreichen, um eine ganze Blattlauskollonie zu vernichten!

 

Der Maulwurf buddelt gerne im Garten.

 

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich als leidenschaftlicher Naturfreund den Maulwurf sicherlich nicht als Schädling der Gartenstruktur bezeichnen würde, obwohl dieser bekanntermaßen gut und gerne große Flächen des Grundstückes zerwühlt. Natürlich sind die Sandhaufen, welche das Tier beim Buddeln hinterlässt, nicht gerade die Art von Gartenverschönerung, von der Sie träumen.

 

Doch bedenken Sie – Maulwürfe stehen unter Naturschutz! Außerdem kann mir niemand erzählen, dass er die dunklen, in ihrer Arbeit fleißigen Tiere nicht für putzig hält. Dementsprechend appeliere ich an jeden Natur- und Gartenfreund, den Dingen ihren Lauf zu lassen und die Maulwürfe zu tolerieren. Im Einklang mit der Natur lebt es sich auf dem Gartengrundstück doch am schönsten!